Monatsarchiv: Juni 2010

Freakstock 2010

Ola,
wir werden nach ein paar Jahren Abstinenz wieder mal auf dem Freakstock sein. Am Donnerstag den 29.7. haben wir ein Seminar „Jesus Freaks Japan“ und werden natürlich alle deine Fragen, die du uns schon immer mal fragen wolltest dich aber nicht getraut hast beantworten, haha.
Es geht aber nicht nur darum, dass wir erzählen, sondern wir wollen auch gemeinsam überlegen, was es heißt missionarisch zu leben und uns auch gemeinsam Gedanken dazu machen wie Leute in Deutschland unsere Arbeit in Japan unterstützen können.

Wenn du kannst komm vorbei!!!

English

After some years of abstinence we´ll spent some, hopefully sunny summer, days at the Freakstock festival. On Thursday the 29. we´ll give a talk about our work here in Japan and with the people who will hopefully come to our seminar we´ll try to think through some things like „living missional“ and how people in good ol`Europe could support us in our work here in Japan.

Alltag eines Sprachschülers /daily grind of a language learner

…wir sind wie immer am lernen, was sonst.

Aber anstatt über den causativ-passiv und für westliche Hirne komisch erscheinende Satzstrukturen zu schreiben und rum zu heulen, schreib ich doch lieber ein paar Zeilen zu den letzten Wochen, was außer lernen so gelaufen ist.
Pünktlich zu unserem zwei Jährigen in Japan sein hatten wir nämlich die Gelegenheit über diese Zeit zu reflektieren. Einerseits Job bedingt, da wir nach 2 Jahren ein Auswertungsgespräch mit unseren „Chefs“ hatten und zur Vorbereitung vom Treffen haben wir uns durch 4 Seiten echt gute Fragen gearbeitet, die uns dabei geholfen haben die Zeit hier zu reflektieren. Ja, was kam dabei raus… .
Die Erkenntnisse haben wir gleich gut verwertet und an der OMF-Sprachschul-„Konferenz“ weiter gegeben. Es ging vor allem darum wie man mit den Herausforderungen die sich einem hier stellen so umgeht. Nora hat anhand von vier Bibelstellen, die ihr über die zwei Jahre immer wieder wichtig geworden sind und bei allem Chaos durch geholfen haben einfach davon erzählt, wie es eine emotionale  Achterbahn Fahrt war, die uns auch manchmal Kräfte mäßig an unsere Grenzen gebracht hat. Aber das gerade da wo wir dann endlich mal merken, dass wir nicht Gott sind und Gott Gott sein lassen er sich uns zeigt und auf ihn verlass ist. Es war echt cool, da viele der Zuhörer davon ermutigt wurden und es uns selbst auch mal wieder neu daran erinnert hat, dass wir Gott vertrauen können. Da es zu viel wäre einzeln noch mal auf die Bibelstellen einzugehen, kannst du sie dir einfach selbst noch mal durchlesen und dir Gedanken dazu machen. Hier Verse zum selber nachlesen:

Psalm 121,1+2; Klagelieder 3, 19-25; Epheser 2, 8-10 und Psalm 1, 2+3

Ich war nach Nora an der Reihe und hab von einem Buch zum Thema Stress, von Lee Hotchkiss, eine Grafik genommen und sie mit Geschichten aus unsern ersten zwei Jahren etwas auf gepeppt und erläutert. Dann anhand von „Sprüche 4,23“ gezeigt wie man diesen Teufelskreis (siehe Grafik) nur damit unterbrechen kann, dass man auf sein Herz aufpasst, Punkt zwei, (wussten sie schon vor 2000 Jahren ohne Stress-Forscher) und seine Emotionen reflektiert. Ohne hier noch mal alles zu erzählen nur ein Punkt: Es ist echt eine Hilfe die Psalm Schreiber zum Vorbild zu haben, die ohne Blatt vor den Mund zu nehmen alle ihre Gefühle, seien sie auch noch so krass, sie ohne religiöse Schönfärberei, bei Gott abgeladen haben.

Zum Abschluss hab ich auch noch etwas darüber gesagt, das es eben grundlegend ist, dass sich mein Selbstwert nicht aus dem definiert, was ich leiste, darstelle oder welche Anerkennung ich bekomme, sondern einzig und allein darüber, wer ich in Christus bin – ein über alles erdenkliche geliebtes Kind Gottes, dem Herrscher des Universums – Jihaaaa.

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2 Jahre in Japan!!!

Wow, schon so lange hier. Die Zeit ist an uns im Shinkansen Tempo vorbei gedonnert, was wohl daher kommt, dass so viel neu war (z.T. immer noch ist) und wir immer voll mit Japanisch lernen beschäftigt waren (sind).
Wir machen gerade für unseren Job hier die sogenannte zwei Jahres Auswertung. Ist echt eine sehr gute Sache, wo man einfach mal reflektiert was so alles gelaufen ist, schaut was gut und was nicht so gut war und dann seine Schlüsse für den nächsten Abschnitt zieht.
Dabei haben wir festgestellt, dass die ersten beiden Jahre hier eine ganz schöne Emotionale Achterbahn fahrt war, ABER wir bei allem echt froh und dankbar sind über das was wir alles so lernen und erfahren durften. Wir freun uns echt auf die nächsten zwei Jahre hier und sind gespannt, was Gott so alles für uns hier breithält.

Hier noch ein paar Fotos von unserem Samstags Ausflug