Alltag eines Sprachschülers /daily grind of a language learner

…wir sind wie immer am lernen, was sonst.

Aber anstatt über den causativ-passiv und für westliche Hirne komisch erscheinende Satzstrukturen zu schreiben und rum zu heulen, schreib ich doch lieber ein paar Zeilen zu den letzten Wochen, was außer lernen so gelaufen ist.
Pünktlich zu unserem zwei Jährigen in Japan sein hatten wir nämlich die Gelegenheit über diese Zeit zu reflektieren. Einerseits Job bedingt, da wir nach 2 Jahren ein Auswertungsgespräch mit unseren „Chefs“ hatten und zur Vorbereitung vom Treffen haben wir uns durch 4 Seiten echt gute Fragen gearbeitet, die uns dabei geholfen haben die Zeit hier zu reflektieren. Ja, was kam dabei raus… .
Die Erkenntnisse haben wir gleich gut verwertet und an der OMF-Sprachschul-„Konferenz“ weiter gegeben. Es ging vor allem darum wie man mit den Herausforderungen die sich einem hier stellen so umgeht. Nora hat anhand von vier Bibelstellen, die ihr über die zwei Jahre immer wieder wichtig geworden sind und bei allem Chaos durch geholfen haben einfach davon erzählt, wie es eine emotionale  Achterbahn Fahrt war, die uns auch manchmal Kräfte mäßig an unsere Grenzen gebracht hat. Aber das gerade da wo wir dann endlich mal merken, dass wir nicht Gott sind und Gott Gott sein lassen er sich uns zeigt und auf ihn verlass ist. Es war echt cool, da viele der Zuhörer davon ermutigt wurden und es uns selbst auch mal wieder neu daran erinnert hat, dass wir Gott vertrauen können. Da es zu viel wäre einzeln noch mal auf die Bibelstellen einzugehen, kannst du sie dir einfach selbst noch mal durchlesen und dir Gedanken dazu machen. Hier Verse zum selber nachlesen:

Psalm 121,1+2; Klagelieder 3, 19-25; Epheser 2, 8-10 und Psalm 1, 2+3

Ich war nach Nora an der Reihe und hab von einem Buch zum Thema Stress, von Lee Hotchkiss, eine Grafik genommen und sie mit Geschichten aus unsern ersten zwei Jahren etwas auf gepeppt und erläutert. Dann anhand von „Sprüche 4,23“ gezeigt wie man diesen Teufelskreis (siehe Grafik) nur damit unterbrechen kann, dass man auf sein Herz aufpasst, Punkt zwei, (wussten sie schon vor 2000 Jahren ohne Stress-Forscher) und seine Emotionen reflektiert. Ohne hier noch mal alles zu erzählen nur ein Punkt: Es ist echt eine Hilfe die Psalm Schreiber zum Vorbild zu haben, die ohne Blatt vor den Mund zu nehmen alle ihre Gefühle, seien sie auch noch so krass, sie ohne religiöse Schönfärberei, bei Gott abgeladen haben.

Zum Abschluss hab ich auch noch etwas darüber gesagt, das es eben grundlegend ist, dass sich mein Selbstwert nicht aus dem definiert, was ich leiste, darstelle oder welche Anerkennung ich bekomme, sondern einzig und allein darüber, wer ich in Christus bin – ein über alles erdenkliche geliebtes Kind Gottes, dem Herrscher des Universums – Jihaaaa.

English

… business as usual –  we are studying.

Instead of writing about the causative-passive and wine about other for Western minds seemingly odd things, would rather write a few lines about what happened the last few weeks.

Just in time for our two years being in Japan anniversary, we had the opportunity to reflect on our time here. For OMF we had the so called „two yearly review“ and as a preparation for the meeting with our „bosses“, we answered four pages of really good questions  – what helped us big time to reflect on my time here. Yes, now what did we find out … .
The revelations and insights 😉 we had came just with the right timing, so we could share them at the OMF-Japan-Languageschool „conference“. It was mainly about how to deal with the challenges which you have to face coming here. Nora shared from four bible passages which became precious to her during this time and how they helped her with all the chaos. It was quite an emotional roller coaster ride that sometimes brought us to our limits,  but sometimes we have to get there to realize once more that we are not God and that God is indeed God and that he is always in control. It was really cool, because many of the fellow students were encouraged and touched by it.  For ourselves it is also good from time to time to be reminded of the simple truth that we can trust in God. It would be a bit too much to share everything what she said, but it´s worth to read the scripture by yourself and to take some time to think about it:

Psalm 121 1 +2; Lamentations 3 19-25; Ephesians 2  8-10 and Psalm 1 2 +3

After Nora had shared her thoughts it was my turn. From a book on dealing with Stress, by Lee Hotchkiss, I took a diagram and told a stories from our our first two years her to illustrate it. Then using „Proverbs 4:23“ I tried to show how this vicious circle (see chart) could only be broken if one takes care of his heart – e.g. emotions , see point two. (they knew that already 2000 years ago without any insight from stress-research). Without going into detail just one point: I thing it really helps, to have the psalmists as a role model. They were quite straight forward with their feelings, did not use any religious embellishment, did not try to swallow it up and just gave every thing honestly to God, sometimes quite bluntly.

Finally, I’m said a bit about how crucial it is that you get your self worth not from the things you do, or the praise you get, but that it it´s finally and only one thing –  who you are in Christ, an unimaginable supremly beloved child of God, the ruler of the universe – Jihaaaa and Amen.

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2 Antworten zu “Alltag eines Sprachschülers /daily grind of a language learner

  1. Sehr coole Gedanken – danke fürs Teilen! Denke immer wieder mal an euch und versuche, dann auch gleich ein Gebet abzuschicken. Ich hoffe, es kommt an! 😉 Liebste Grüße an euch beide!! 🙂

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