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Der Bär und Ostern

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Ich war diese Woche sehr früh morgens in den Bergen unterwegs. Es tut gut sich immer wieder Zeit zur Besinnung ein zu planen und deshalb war ich vor der Arbeit schon um 5:00 Uhr morgens dabei einen Bergen gleich neben Sappro hoch zu wandern. Zeit alleine in der Natur, Zeit mit Gott tut einfach gut. Weil es hier in Hokkaido Bären gibt, diese gerade jetzt aus dem Winterschlaf aufwachen und nach dem Winter mächtig hunger haben,  ist die ganze Sache mit dem Wandern immer mit etwas Risiko verbunden und man sollte gewisse Vorsichtsmaßnahmen treffen. Als ich auf dem immer noch verschneiten Wanderweg ein kleines Flusstal entlang gelaufen bin, haben die Bärenglöckchenen, die am Rucksack hängen vor sich hin gebimmelt und ich hab einfach mit lauter Stimme gebetet, da ich mich ja sowieso mit Gott unterhalten wollte und ab und zu vor Kurven um die ich nicht sehen konnte einen lauten Schrei ausgestossen, damit die Bären schon von weitem hören, dass da jemand kommt und sie sich zurück ziehen können. Gefährlich wird es eigentlich nur wenn man auf einen Bären stösst, der nicht mit einem gerechnet hat und weil er nicht mehr fliehen kann zum Angriff übergeht. Als ich nach fast zwei Stunden aufstieg um eine Kurve bog, waren vor mir im Schnee ganz frische Bären Spuren. Da der Bär sich mit voll Gas davon gemacht hat, ist sogar noch der los getretene Schnee von den Spuren den Hang hinunter gerollt –  also ganz ganz ganz frische Spuren. Ich hab mich dann sofort in die entgegengesetzte Richtung aus dem Staub gemacht und auf dem Weg zurück zum Auto hatte ich viel Zeit um über Ostern nach zu denken und was es damit zu tun hat keine Angst vor dem Tod zu haben. Ich glaube zum einen, dass Jesus wirklich vom Tod auferstanden ist und damit alles was er über sich und seine Person, alles was er über das Leben im hier und jetzt, darüber hinaus auch was er über den Tod und das ewige Leben gesagt hat bezeugt hat und es glaubwürdig und zuverlässig ist. Aus diesem Grund muss ich den Tod nicht mehr mehr fürchten als den Schlaf wenn ich mich abends in Bett lege, nur dass ich zum ewigen Leben aufwachen werde, das viel genialer sein wird als alles was ich mir vorstellen kann. Dann glaube ich auch noch, dass ich mich in Gottes Hand befinde und das es der sicherste Ort der Welt ist. Ich erst dann sterbe, wenn es an der Zeit ist. Es ist klar, dass das nicht heisst das ich mich absichtlich in extreme Situationen begebe, sondern nach bestem Gewissen, das tue wozu Gott mich berufen hat. Gefährlich ist das Leben über all, man kann immer und überall sterben, echte Sicherheit gibt es nur bei Gott und bei ihm gibt es auch Frieden im Herzen, der grösser ist als alle Angst – auch der vor dem Tod. Frohe Ostergrüsse aus dem Bärenland – JESUS ist auferstanden und lebt

 

 

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Ein paar Gedanken zum Hilfstrip nach Miyako/Tarou in Iwate

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Es sind ja immer noch tausende Leute in provisorischen Unterkünften untergebracht und diese sind oft am Arsch der Welt, d.h. wenn man keine Auto hat ist man relativ alleine. Die andere Sache ist, dass die Leute die in ihren Containern … Weiterlesen

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