Chose your line carefully – 2014

Wenn man beim boarden einen Tiefschnee „tree run“ macht ist es äußerst wichtig sich im Voraus eine gute Strecke – line aus zu suchen. Wo komm ich wie durch, was gibt das Gelände her, wie schnell kann ich fahren und alles muss natürlich zum eigenen können noch passen damit man den Spaß maximiert und das Risiko dabei minimiert. Doch bei alledem ist letztlich der wichtigste Faktor, dass Ziel, wo will ich hin, bzw. wo muss ich am Ende raus kommen. Die beste line, mit all dem Spaß den sie bringt ist nichts wenn man am Ende an der Falschen Ecke rauskommt oder am Ende des Bergs, wenn der letzte Schwung weg ist und man im tiefen Pulverschnee einsinkt feststellt dass man sich verfranzt hat.
Als Jesus seinen Zuhörern immer wieder mit Beispielgeschichten Dinge vor Augen gemalt hat ging es immer wieder genau darum, sein Ziel vor Augen zu behalten, seine „line“ seine Route vom Ende her bestimmen zu lassen. Wenn man glaubt dass dieses Leben mit dem Tod endet, dann kann ich verstehen das man eine krasse line fahren will, das ultimative haben will bevor es vorbei ist.
Doch wie genial ist es zu wissen, dass das Ziel meines Lebens die Ewigkeit mit Gott ist und alles Gute im hier und jetzt nur ein kleiner Vorgeschmack darauf ist und nicht das eigentliche Ziel. Daher wünsche ich mir selbst und dir mit Jesu Worten aus dem Matthäus Evangelium ein frohes neues Jahr:
Es soll euch zuerst um Gottes Reich und Gottes Gerechtigkeit gehen, dann wird euch das Übrige alles dazugegeben. “ Matth .6:33

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Kurzmitteilung

Ich weiss immer noch nicht was sich in den anderen beiden Büros auf unserem Stockwerk befindet, keine Hinweise vorhanden – weder Türschildchen noch Briefkastenaufkleber mit Informationen vorhanden …  ; ). So jetzt zum frostigen Teil dieses Posts, es ist noch nicht mal Januar und die Heizung im Büro braucht von 9:00 bis 12:00 um den Raum auf 18°C auf zu heizen… . Wenn es hier dann richtig kalt wird muss ich morgens meiner Füße wohl im Kühlschrank aufwärmen. 😉

P.S.: Die Weihnachtsparties und der Gottesdienst waren echt gut, doch da wir hier leider keine Feiertage über Weihnachten haben, der nächste Gottesdienst samt Predigt und ein Wintercamp auch vorbereitet werden wollen, müssen wir uns noch bis zum 17.1. durch wursteln bis wir dann ne Woche Urlaub machen können.

Hier ein paar Bilder vom Weihnachtsgottesdienst bei uns im Wohnzimmer und der anschließenden Flyerverteilaktion.

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Frohe Weihnachten

IMG_2395Mehr Jesus – mehr Freude 😉

Neues aus dem Hiragishikirchenbürogebäude Nr.3

Als ich diese Woche Dienstag morgens pünktlich kurz vor 9:00 meinen vom morgen Kaffee gehypten Körper den letzten Treppenabsatz in den japanischen dritten Stock, also auf deutsch, den zweiten Stock, trotz muskelverkaterter Beine hoch katapultierte, saß sie da. Eine alte kleine freundlich dreinschauende japanischen Oma, mit den verbogenen Beichen und dem krummen Rücken, den so viele alte Frauen hier in Japan haben. Hab mir sagen lassen, dass das an einer Nährstoffmangelerscheinung liege, weiss aber auch nichts genaues.Ich wundere mich ja schon eine Weile was sich für Büros hinter den anderen beiden Bürotüren auf unserem Stockwerk verbirgt, wobei sich die Neugier mit der Sichtung der kleinen Oma exponentiell verstärkt hat – nicht sofort, aber dazu mehr. Wie es sich gehört hab ich ihr einen schönen Guten Morgen gewünscht und gefragt ob alles ok ist und ob ich ihr irgendwie weiter helfen kann. Sie kramte einen Zettel aus der Tasche und fragte ob ich nicht mal dort anrufen kann, da die Person mit der sie verabredet sei ja schon über drei Minuten über der Zeit sei… . Aha, drei Minuten… aber man will ja nicht unhöflich daher kommen und ich helf ja auch grundsätzlich gerne. Tuuuut, tuuuut, keiner geht dran,  ich versicherte der Oma, dass bestimmt bald jemand kommen würde, da es nach dem Anrufversuch doch gerade mal vier Minuten über der Zeit wäre und sie jeder Zeit bei der Kirchenbürotür klopfen kann und ich würde ihr gerne weiterhelfen wenn nötig. Nachdem ich in äußerst scharfen Ton über die Notwendingkeit von Pünktlichkeit belehrt wurde verabschiedete ich mich dann doch eher schnell, war ja auch schon spät dran, haha. Interessanterweise gab es von der jetzt sichtlich mies gelaunten Oma kein Dankeschön für die „Hilfe“, was mich schon etwas überrascht hatte, da im allgemeinen die Japaner doch sehr sehr freundlich, bzw. höflich sind. Kaum war die Bürotür hinter mir ins Schlossgefallen, schon hörte ich die kleine unscheinbare Oma, die von der Altersklasse wohl Metusalems Grosstante sein könnte, wie sie wegen der 5 Minuten Verspätung, die gerade angekommene Person so krass zur Sau und verbal verprügelt hat, dass ich Angst hatte, dass sie gleich auch mit ihrem Stock drauf los prügelt … da hörte ich auch schon den ersten dumpfen Schlag und ein Schrei, dass sie sofort mit schlagen aufhören solle … . Krasse Scheisse, die Oma tickte total aus und gerade als ich die Tür öffnete um die prügelnde Oma zu bändigen, sah ich nur noch wie zwei mit einander ringenden Gestalten im Büro neben an verschwanden. Danach war es ruhig… . Was verbirgt sich wohl hinter dieser Tür???

Übrigens hier gibts auch unseren Weihnachtsrundbrief

Galerie

Weihnachtspost

Diese Galerie enthält 1 Fotos.

Hier gibt’s den aktuellen Advents- und Weihnachtsrundbrief zum download oder im browser anschauen. Grüsse vom Hiragishi Dating Service, JP, Nora + Leo

Ja, wir leben noch….

Bei uns ist seit wir in Japan angekommen sind echt einiges los. Wer schon mal einen Umzug hinter sich gebracht hat weiss wovon wir reden. Nimm einen  „normalen“ Umzug und multipliziere ihm mit einmal um die Welt fliegen, eine Woche Zeit bis du für drei Monate jeden Tag in die Japanisch Sprachschule gehst und du weisst was uns so die letzte Zeit beschäftigt hat.

Wir sind Gott super dankbar, dass wir drei recht gesund sind – yeah! Was bei den langsam frostigen Temperaturen echt ein Geschenk ist.
JP konnte trotz vielen anderen Dingen die gerade anstehen unser altes Auto verkaufen, der Papierkrieg war nicht einfach und hat ganz schön viel Zeit in Anspruch genommen … aber wir haben sogar noch etwas Geld dafür bekommen, was wir gleich für die gestiegen Versicherungsprämien zurücklegen können, da wir die Tür des Nachbarautos auf dem Parkplatz verbeult haben… .
Da wir gerade alleine die Gemeinde schmeissen haben wir sehr viel um die Ohren und es wäre gut, wenn nicht noch irgendwelche extra Sachen oben drauf kommen, aber der nächste Urlaub im Januar kommt Tag für Tag näher ;).

 

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