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Herbscht in Hokkaido

Wir sind ja wie gesagt gut hier angekommen und nach dem physischen Ankommen muss sich jetzt eben noch der Rest hier wieder einfinden. Also kurz gesagt wie sind gerade immer noch dabei wieder in einen anständigen Arbeitsrhythmus hinein zu kommen, was sich aber wieder mal schwieriger als gedacht entpuppt hat –  was jetzt nicht gleich gewertet werden will, sondern einfach nur heißt, dass es anders war als gedacht ;).

Wir hatten nämlich kurz nach unsere Ankunft Besuch von David und Makoto, Freunden von Christian Surfes Japan, die hier in Hokkaido ein „Visiontrip“ gemacht haben, um zu schauen welches Potential Hokkaido für eine Arbeit unter Surfern hat. Beide waren geplättet, dass es hier obwohl das Wasser und der Rest so kalt ist, so viele Surfer gibt.

Die beiden konnten diesen Trip machen, da sie für Surftech bei einigen Surfläden vorbei sind, um dort die neuen Bretter vorzustellen, und weil sie zwei Tage am Strand einen Stand mit Testbrettern hatten. Die schönste Überraschung bei der ganzen Sache war, das wir R. wieder getroffen haben, mit dem sich JP schon einmal recht gut über den Glauben unterhalten hat und er so happy über die DVD´s und den „Surfers guide to God“ von CS war, dass er gleich für seine Surfschüler und den Laden ein paar Exemplare mitgenommen hat. JP hat er dann noch zu einem Backcountry Snowboard Trip eingeladen, mal schauen ob das was wird –  sind uns nicht so ganz sicher ob es nicht einfach nur höflich japanisch war, oder ernst gemeint, aber wird sich ja zeigen.

Wir sind gerade schon fleißig dabei nach Wohnungen im Stadtteil „Flaches Ufer“ zu schauen, treffen uns morgen nach dem Unterricht mit dem Wohnungsmakler unsere Vertrauens und sind schon gespannt, was er so für uns auf Lage hat. Wir sind echt am beten, dass wir die Wohnung finden, wo Gott schon die Leute drumherum vorbereitet hat.

Neben Wohnungssuche versuchen wir die letzte Etappe des Vollzeitsprachstudiums auf die Reihe zu bekommen und uns für die letzte Prüfung und unsere Abschlussfeier (incl. Abschlussrede) vorzubereiten. Da außer Wohnungssuche noch unsere all zwei jährige medizinischesuperdurchcheck Untersuchung fällig war, wir unser Budget für 2011 machen mussten waren die letzten Wochen doch etwas voll. Pünktlich nach der Untersuchung, die uns bestätigt hat das wir ganz fit sind. Hat uns eine Erkältung erwischt und JP sich einen Nerv im Rücken eingeklemmt… . Aber sonst ist alles klar bei uns :D.

Grippe und andere Sachen

Nora liegt seit Freitag Abend mit Grippe und Erkältung im Bett, keine gute Mischung… . Es geht schon langsam wieder etwas besser, ist aber immer noch nicht so 100% fit.
Letzten Freitag was bei uns an der Sprachschule ein Kanshakai, also eine Dankeschön-Party für alle Japaner, die uns das Leben hier leichter machen. Es waren rund 80 Leute da: Sprachhelfer, das Frisörteam (die sich mit verrückten lockigen Ausländer Haaren auseinandersetzten müssen), der Wohnungsmakler, der hilft die Wohnungen für Sprachschüler zu finden, Leute aus der Nachbarschaft, Leute aus dem Gemeinden in die wir gehen, … . Es war einfach sehr cool Danke zu sagen und den Leuten Wertschätzung, unter anderem durch lecker Weihnachtsgebäck, entgegen zu bringen. Außerdem war es auch ein gute Gelegenheit einfach zu reden (vor allem für die, die schon besser Japanisch können , höhö). Vielleicht sind dadurch auch ein paar Vorurteile aus dem Weg geräumt worden. Bei der ganzen Sache konnten wir auch etwas von der Freude, der Hoffnung und dem Frieden, den wir wegen Jesus haben weiter zu geben;), weil ohne Jesus ist Weihnachten ein trauriges Fest.

So jetzt geht es wieder ans Japanisch lernen. Heute: intransitive Verben und wie jeden Tag 5 neue Kanji.